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>> Stephan Schmied |
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Auf dieser Seite möchte ich euch einen Teil meiner Gedanken mitteilen. Ich will einfach niederschreiben, was ich zu aktuellen Themen denke und fühle. Es würde mich freuen, wenn ihr euch dazu per Mail oder im Gästebuch dazu äußern würdet. (gern werde ich Reaktionen auch mit hier eintragen). 2006 - Jahresrückblick Manche werden sich wundern von mir schonwieder Post zu bekommen und erst wenn man den Blick aufs Wetter außer Acht lässt merkt man, dass schonwieder ein ganzes Jahr vergangen ist. Ich möchte euch wie jedes Jahr wieder ein paar Ereignisse ins Gedächtnis zurückrufen, die gefühlt schon viel länger her sind oder auch noch ganz nah erscheinen. Untem Strich hat sich aus deutscher Sicht besonders der Bereich Sport 2006 seinen guten Weltruf wiedererobert. Die Vorzeichen standen bereits durch die meisten Medaillen in Turin im Februar sehr gut und was im Sommer zu erleben war sprengte alle kühnsten Erwartungen. „Die Welt zu Gasat bei Freunden“. Eine unbekannte Leichtigkeit, Freude und Unbeschwertheit hatte das Land erfasst, die ich persönlich noch nie erlebt hatte. Ich habe das Fußballfest in Aachen miterlebt und besonders das friedliche Feiern der unterschiedlichsten Nationen unter einem Dach hat mich beeindruckt und die Hoffnung geweckt, dass damit besonders im Bereich Ausländerfeindlichkeit ein entscheidender Schritt gelungen ist. Seit Monaten hat man das Gefühl, dass das Wetter spinnt und an Schnee ist im Moment garnicht zu denken. Ganz anders sah dies zu Beginn des Jahres aus. Unter der Last von Meterhohem Schnee brachen Gebäude und Dächer komplett ein – JA – gerade das Unglück von Reichenhall ist schon fast 12 Monate her. Ganz in dessen Nähe fand im Mai ein Landesweit bekanntes, braunes Ungetüm, seines Zeichens als „Problembär“ betitelt, sein Ende und spaltet seither die Gemüter – RIP. Soweit ein paar Punkte aus der großen Welt um mich herum, wobei sich meine kleine Welt auch durchaus verändert hat im Laufe des Jahres. Wie ihr vom letzten Brief wisst bin ich seit 1.1.06 offiziell NRW'ler und bin super dankbar, dass ich trotz einiger Hürden nie Unglücklich sein musste diesen Schritt gegangen zu sein. Neue Menschen, neue Aufgaben, neue Kontakte und neue Möglichkeiten haben sich mir offenbart. Einige konnte ich schon nutzen, andere werden im kommenden Jahr folgen. Beruflich gesehen habe eine gute Stelle gefunden, die mir viele Freiheiten und Rechte gibt, und bei der ich mich voll entfalten kann. Damit es mir trotz 8 Weiterbildungen 2006 nicht langweilig wurde, habe ich im Sommer mein kleines Unternehmen „DiamondWeb“ gegründet, das durch Realisierung kleiner und kleinster Webseiten ein nettes Zubrot erwirtschaftet und mich meine beruflichen Wünsche vergangener Tage nicht vergessen lässt. Auch wenn dieses Jahr durch Aufbau dieser Projekte geprägt war so versuche ich dennoch Zeit auch für andere Dinge zu finden. So habe ich den Indoor Klettersport für mich entdeckt und versuche das jetzt auch wieder konsequent für mich zu tun. Glücklicherweise geben mir meine verschiedenen Wirkungsbereiche eine gute Mischung aus körperlicher und geistiger Belastung vor, sodass ich mich im Moment rundherum wohl fühlend nennen darf - ein kostbares Gut. Ich hoffe euch geht es allen genau so gut wünsche euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest im Umfeld eurer Familien und ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2007. 2005 - Jahresrückblick .. Wie? .. Was? .. Weihnachten? .. Jetzt schon? .. War da schonwieder ein Jahr dazwischen? Euer Stephan 2004 - Jahresrückblick Halle liebe Freunde aus Nah und Fern,wieder ist ein Jahr vergangen und man möge denken es hat erst gestern begonnen. Wie immer hat es Höhen und Tiefen mit sich gebracht .. diese Worte kommen Euch bekannt vor? Stimmt! Genau mit diesen Worten begann mein Weihnachtsgruß im vergangenen Jahr. JA! es ist schon wieder ein ganzes Jahr vergangen – alles aber sicher keine langweiligen 12 Monate.Bedauerlicherweise haben sich die Themen sich nicht sehr grundlegend geändert. Themen wie der Krieg im Irak, fehlender wirtschaftlicher Aufschwung im eigenen Land, Brennpunkte im Nahen Osten, dem Wahnsinn nahe Präsidenten usw usw .. Selbst wer feucht fröhlich ins Jahr hinein gefeiert hat und wohl auch auf zahlreiche neue EU-Mitgliedsstaaten angestoßen hat wurde bereits am dritten Tag des Jahres durch einen Flugzeugabsturz in Ägypten auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Außerdem wurden gute Vorsätze seine Zeit sinnvoll zu verbringen durch eine sehr beliebte Show in Australien schnell verworfen ;) – aber sind wir doch mal ehrlich – ist es nicht schön per Telefon zu entscheiden, was andere Essen müssen ;) . Auch wenn ich oben schon geschrieben habe, dass große positive Zeichen in unserem Land fehlen so können wir doch für jede Menge Dinge dankbar sein. Weder Terroranschläge noch große Wetterkapriolen haben uns getroffen. Dass dies nicht selbstverständlich ist beweisen Anschläge in Madrid, Heuschreckenplagen in Afrika, Wirbelstürme in Florida und Erdbeben in Japan zur genüge. Man könnte schon fast sagen uns geht's gut – schon deshalb, weil wir ein Landesoberhaupt haben, das nicht prophylaktisch gegen jedes andere Land erstmal Krieg führen will. Auch können wir froh sein, dass wir ihn nicht wählen mussten und jetzt mit der Schande leben müssen – ihr wisst wen ich meine. Kaum Worte kann man für die deutsche Politik finden – es gibt einfach nichts zu sagen. Prominentestes Beispiel ist die Umsetzung von „Harz IV“ zum Jahreswechsel – ich hoffe Politiker, die so etwas entscheiden fühlen sich wenigstens mal ein paar Minuten schlecht, wenn sie am Monatsende ständig wachsende Gehälter in den Händen halten – zu wünschen wäre es. Sportlich sah es da schon viel besser aus. Wir sind Handball-Weltmeister, haben in Athen paar Medaillen mitgenommen (dumm nur, dass es Sportarten waren, bei denen man kniet, sitzt oder steht .. schnell waren wir dieses Jahr da eher nicht so ;) ). Triumphe von Michael Schumacher und Lance Armstrong dagegen verhallen in der Sportwelt * gähn * . Eine eindeutige Trendwende konnte im Bereich Musik miterlebt werden. Junge Gruppen bringen erfreulicherweise schöne und bunte Abwechslung in den Alltag. In keinem Punkt stand dem der deutsche Film nach. Erfolge wie „Der Untergang“ brachen mit Tabuthemen und veranlassten viele sich mit einem Stück Vergangenheit auseinanderzusetzen und Schwule, Käsesahne verputzende Superhelden sorgten dann wieder für die nötige Abwechslung. Im Gegensatz dazu verließ einer der größten Schauspieler, Gesellschaftskritiker und Wohltäter die Bühne für immer – Sir Peter Ustinov. Soviel zum großen Leben um mich (uns) herum. In meinem eigenen Leben hat sich im vergangenen Jahr sehr viel um meine Ausbildung gedreht, die ich gern im nächsten Sommer beenden möchte. Hauptziel wird es sein den Sprung in den Alltag zu schaffen – ich hoffe mir wird dazu die Chance gegeben. Privat geht es mir auch gut (manche sagen zu gut ;) ) seit eine Frau mein Herz erobert hat. Einige turbulente Ereignisse haben uns näher zusammengeschweißt als wir das beide für möglich gehalten hätten. Das kommende Jahr kann in diesem Punkt getrost etwas ruhiger verlaufen ;) . Ich wünsche Euch allen von Herzen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2005. - Stephan - :) 2003 - Jahresrückblick Hi, wieder ist ein Jahr vergangen und man möge denken es hat erst gestern begonnen. Wie immer hat es Höhen und Tiefen mit sich gebracht. Die Welt hat über das Jahr erleben müssen, wie sich Mächte im Krieg gegenüberstanden und wie sich ein so entfernter Konflikt bis in das tägliche Leben auswirken kann. Gerade kurz vorm Weihnachtsfest wurde einem Übel der Kopf abgeschlagen, jedoch müssen wir uns vor Augen halten, dass damit die Welt nicht plötzlich in Ordnung ist. Unsicherheiten und Anschläge werden wohl auch weiterhin die Nachrichten beherrschen; wie eigentlich jedes mal, wenn sich eine Macht über fremde Menschen und Religionen stellt und für sich die stärkere Position beansprucht. Auch mussten wir lernen, dass Technik, die als sicher gilt, nur so gut ist wie das schwächste Teil. Manche wissen, dass ich immer mal ein Auge für den Himmel hab und daher umso tragischer einen Absturz einer Raumfähre miterleben musste wie im Februar. Ebenso bröckelten private Schicksale wie 14 Jahre zuvor die Berliner Mauer. Allein die Namen Friedmann, Möllemann und Schill lassen, ungesehen von ihren Taten, doch aufgebauscht durch die Medien völlig verkennen, dass auch dahinter Menschen stehen. Wie schnell ist unsere Zunge im Urteil über fremde Leute. Nicht zuletzt hatte auch die Politik immer eine passende Idee auf Lager, sodass das Leben nicht langweilig werden konnte. So zeigen 8 Rücktrittsdrohungen die mangelnde Stärke, die unser Land so dringend bräuchte um in nahezu allen Bereichen wieder in Gang zu kommen. Und wurde dann doch etwas entschieden, dann kam als Standartfrage aus den Mündern derer Bürger, die das überhaupt noch interessierte, wie viel uns das diesmal kosten wird. Na ja, die große Welt hat einiges erleben müssen seitdem wir zuletzt unterm Weihnachtsbaum saßen. Natürlich hat auch mein Leben nicht still gestanden – obgleich ich keine so drastischen Veränderungen auf Lager hatte wie im Jahr davor. Ich stehe mittlerweile kurz vorm Bergfest meiner Ausbildung zum Physiotherapeut, an der ich auch trotz anstehender Gesundheitsreform ungemindert Freude habe. Ich habe besonders in mehreren Praktika gemerkt, dass die Wahl sehr gut war und mein Leben durch die Hilfe an anderen Menschen einen richtigen Sinn hat. Nicht zuletzt bin ich auch ein wenig Stolz auf die Menge an Wissen, die im letzen Jahr (nicht immer ganz freiwillig ;) ) aufgesogen wurde :). Man bekommt langsam einen Blick wie vielfältig und facettenreich der Beruf eigentlich ist und wie viel man machen kann. Auch wenn dies meinen zukünftigen Arbeitsplatz sicher nicht sonderlich stärken wird, so wünsche ich euch doch jede Menge Gesundheit, Gottes Segen und Glück. Euch und Euren Familien ein Gesegnetes Weihnachtsfest und ein Glückliches Jahr 2004 Gedanken zu meinem Leben - Sommer 2002 Hi Leute, viele von euch, mit denen ich in den letzten Jahren regelmäßig zu tun hatte werden mitbekommen haben, dass ich etwas von der Bildfläche verschwunden bin. Einigen habe ich meine aktuelle Situation schon persönlich oder per Mail geschildert. Ich habe im letzten halben Jahr mein Leben ziemlich verändert, da ich damit weder klargekommen bin noch zufrieden damit war. Anlass war ein Verkehrsunfall der mich zum Glück nicht selbst betraf, bei dem ich allerdings Hilfe leisten musste. Es war für mich ein beschämender Moment nicht zu wissen wie man helfen kann. Ja, bei Dingen wie der Schriftgröße einer Homepage kann ich helfen – aber ist das nicht armselig im Gegensatz zur Hilfe an einem Menschen? Diese Situation werde ich nie vergessen. Basierend auf das Erlebte zogen meine Gedanken in den Folgetagen immer größere Kreise. Als Erstes die größte Neuerung: JA, ich habe mein Informatik-Studium abgebrochen. Die Gründe dafür sind vielfältig und auch nicht genau Differenzierbar. Mir fehlte zunehmend der Umgang mit Menschen, der noch als Zivi selbstverständlich war. Ich konnte mir zunehmend nicht vorstellen mein Leben in einem Büro zu verbringen. Hilfreich zu dieser Entscheidung war auch mein Nebenjob den ich im 2. und 3. Semester ausgeführt habe. Mein Entschluss mich davon zu trennen war der Anfang aller Veränderungen. Viele die mir als Mitstudenten sehr nahe stehen waren davon logischerweise sehr überrascht – zumal ich schon den Semesterplan für das 4. auf dieser Seite hochgeladen hatte und dann doch nicht dazu antrat ;). Ich denke, dass ich unbewusst schon länger diesen Gedanken in mir trug. So konnte ich mich auch fast nicht mehr Motivieren, was sich in meinen Punktzahlen nicht unwesentlich niederschlug. Ich habe im Mai einen alten Freund getroffen. Ohne zu wissen was in mir Vorging sagte er „Schön, dass du wieder der Alte bist. Als ich dich zuletzt getroffen habe ging es dir irgendwie nicht gut.“. Da ist sehr viel Wahres dran, wie ich jetzt auch selbst sehe. Ich bin endlich wieder zufrieden mit dem was ich tue und wie ich die Welt sehe. Nicht zuletzt hat dies auch dazu geführt, dass ich endlich wieder verliebt bin, was auch mein Privatleben wieder zurecht rückt. Ich hoffe ihr könnt nun etwas meine Gedanken der letzten Wochen verstehen und stehe euch natürlich für Fragen gern zur Verfügung. Stephan Gedanken zum 11. September 2001 (13.09) Ihr alle wisst, was geschehen ist. Wie immer, wenn etwas geschieht, was mich bewegt, dann schreibe ich dies auf meine Homepage. Allerdings fällt es mir heute besonders schwer, da ich noch nie mit etwas vergleichbarem konfrontiert wurde. So nach und nach versuche ich meine Gedanken zu verarbeiten, aber irgendwie stelle ich mir immer noch das Bild vor, wie zwei Gebäude von der fast doppelten Höhe des Frankfurter Messeturms in Schutt und Asche liegen, und bis zu 50000 (in Worten FÜNFZIGTAUSEND) Menschen, wie du und ich, unter sich begräbt. Nachrichten von Menschen, die unter den Trümmern begraben sind treffen mich besonders hart. Ich versuche mir vorzustellen, wie diese Menschen allein im Dunkeln unter tausenden Tonnen eines ehemaligen Wahrzeichens liegen, und langsam auf den Tot warten.
Ein riesiger Hass steigt in mir auf und dürstet nach Rache. Doch sind wir dann nicht genauso schuldig wie diejenigen, die diese Appocalypse über uns brachten? Was tue ich hier eigentlich? Ich jammere um den Inneren Schmerz, der uns angetan wurde. Diese Bilder werden wir zwar nicht vergessen, aber im Gegensatz zu den wirklich betroffenen, werden wir es überleben.
Aus meinen Augen ist es jetzt wichtiger denn je besonnen zu handeln und uns um eine friedliche Lösung zu bemühen. Ich hab selbst natürlich auch kein Patenrezept, aber ich bete für die Machthaber in aller Welt, dass sie die richtigen Entscheidungen treffen mögen, deren Auswirkungen weiteres Blutvergießen verhindern. |
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